Submodalität ist ein Begriff der aus dem NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) stammt und beschreibt im Prinzip, dass wir unsere Umwelt mit unseren Sinnen wahrnehmen und diese Sinne in verschiedene Untereigenschaften beschaffen sind. Unser Verstand nimmt Informationen durch unsere Sinne auf, berechnet diese Sinnesindrücke der Welt, interpretiert sie und als Endprodukt beschreiben wir unser eigenes konstruiertes Modell der Welt. Unser Gehirn legt nicht nur Filter über die uns erschaffene Realität sondern drückt sich auch durch unsere Sprache, unsere Gestik und Mimik, in folgenden Kategorien aus:

  • Visuell
  • Auditiv
  • Kinesthätisch
  • (olfaktorisch/gustatorisch)

Man könnte noch eine weitere Kategorie hinzunehmen, die eher einem abstrakten Gedankengut folgt, nämlich dem logisch-philosophischen denkenden Menschen. Diese Menschen benutzen meist Wörter wie: Ich habe nachgedacht, ich glaube, logisch gesehen, ich denke, das macht keinen Sinn, ich verstehe das nicht. Sie sind sehr rational eingestellt und überlegen meist, um eine sinvoll richtige Antwort zu geben, oder einen Wiederspruch aufzudecken.

Das mächtige an diesen Sinneskanälen ist, wenn es um die Kunst der Verführung geht, dass wenn man seinem Gegenüber genau zu hört, heraushört, dass einer dieser drei Modalitäten dominiert. Meist beschreiben diese Menschen ihre Erlebnisse entweder visuell, auditiv oder kinästhetisch. Natürlich verarbeitet unser Gehirn externe Informationen durch Hören, Sehen, Fühlen Riechen und Schmecken. Trotzdem ist immer eine Modalität leicht dominierender als die andere!
Wenn wir also die dominierende Modalität unseres Gegenübers erkennen und uns dessen Sprache anpassen, dann kann es vorkommen, dass man Dinge zu hören bekommt wie: “ Er versteht mich vollkommen. Ja genau, das meine ich.“
Dein Gegenüber kann die Dinge besser aufnehmen, die du ihm sagst, er versteht dich besser, sieht dich besser, hört dich besser und fühlt dich besser;P

 

Woran erkennt man nun visuelle Menschen.

Visuelle Menschen achten auf das Äußere. Wie die Dinge aussehen spielen für sie unterbewusst eine wichtige Rolle. Deshalb tut man gut daran, wenn man auf visuell eingestellte Frauen trifft, ordentlich und gepflegt zu sein. Ein gewissen Style zu pflegen ist hier der richtige Begriff. Um Missverständnisse im Vorfeld auszuräumen: Es geht dabei nicht darum auszusehen wie ein Model sondern Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen durch das äußere Erscheinungsbild, das man bis zu einem gewissen Grad beeinflussen kann (Körpertraining, Kleidung, Haarschnitt etc.)
Visuelle Frauen schauen ihren Partner gerne an und werden selbst gerne angeschaut, sie denken in starren als auch bewegenden Bildern, erinnern sich besser an Gesichter als an Namen, haben meist eine ausdruckstarke Körpersprache und gehen visuellen Beschäftigungen nach wie:

  • Theaterbesuche
  • Kino
  • Designerberufe (Fotografin, Malerin (aber nicht immer!),Kleiderverkäuferin)
  • Ausflüge in schöne Landschaften/in die Natur
  • Besuchen Kunstausstellungen/Museen
  • Achten sehr genau auf ihren Style (Kleiderzusammenstellung)

Sprachlich gesehen benutzen visuell eingestellte Menschen Worte oder Phrasen wie:
Da geht mir ein Licht auf, das sieht/schaut gut aus, stell dir vor/Ich kann mir vorstellen, früher habe ich das ganz anders betrachtet.
Auch werden visuelle Metaphern oder Beschreibungen gerne genutzt: Ich will dich nicht am Arm halten (Ich will dich nicht aufhalten).
Da fällt einem doch glatt ein Ei aus der Hose ( Nicht zu fassen oder? Ist doch kaum zu glauben!)
In einer Erzählung sind die visuellen Worte und Eindrücke immer sehr häufig anzutreffen und Indikator für eine dominierende, visuelle Weltanschauung. Zum Beispiel: In unserem Urlaub war unser Hotelzimmer wunderschön mit Arabesken bemalt, wir hatten eine Aussicht auf das schöne blaue Meer und man konnte die Leute auf dem staubigen und mit sandbedeckten Marktplatz beobachten wie sie ihren alltäglichen Dingen nachgingen…

 

Auditive Personen achten im Gegensatz zur visuellen Person viel mehr auf das „Wie sich etwas für sie anhört, wie etwas gesagt wird„. Sie lauschen lieber der Stimme einer Person als vielmehr auf das Äußere zu achten. Auditive Personen lassen sich auch viel leichter von Geräuschen ablenken, wobei man hier feine Unterschiede feststellen kann. Es gibt die Person, die in der Pause die Zeit lieber mit Stille verbringt und die Person, die ihre Zeit lieber mit angenehmer Musik füllt. Sie erinnern sich besser an Namen und Telefonnummern und halten meist nicht so oft Augenkontakt mit einer Person im Gespräch. Man kann durch langsames, tiefes, rhytmisches Sprechen, die Aufmerksamkeit seines Gegenübers so gut wie auf sich ziehen und der Prozess der Verführung läuft so gut wie von selbst.
Sie sind überwiegend auch, wer hätte es gedacht, musikalisch unterwegs. Man darf aber nicht den Fehler begehen zu glauben, dass eine Person die eine frühkindlich musikalische Erziehung genossen hatte, tatsächlich ihre Umwelt durch ihre musikalische Brille sieht! Sie kann seit Kind an Klavier gelernt haben, aber dennoch Kinesthetischer Natur sein. Bei diesen Personen beobachtet man hauptsächlich, dass ihre Submodalitäten so eng miteinander vernetzt sind, dass es einem schwer fällt herauszubekommen, welche nun dominierender ist. Aber nach einer gewissen Zeit und Übung fällt auch dies einem leichter.
Wir wollen aber nun konkreter werden.
Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie in ihrem Alltag gerne singen/summen oder pfeifen. Führen Selbstgespräche, lauschen gerne Geschichten (Das Wie) und gehen folgenden Beschäftgungen nach:

  • Konzert-Besuche
  • Musicals/Opern
  • Karaoke-Abende
  • Häufige Telefongespräche
  • Wiederholung früherer Gespräche, die sie
    im Geiste noch mal durchgehen
  • Hören gerne Gespräche anderer zu
  • Berufe( Callcenter-Agent, Radiomoderatorin, Musikerin, Anwältin, Sängerin, Schriftstellerin (Vorliebe für Lyrik und erotische Geschichten)
  • Tanzen <— warum wohl:p

Sprachlich gesehen benutzen auditiv eingestellte Menschen Wörter oder Phrasen wie:

Das hört sich gut an.
Das klingt gut.
Das ist Musik in meinen Ohren.
Das war jetzt echt schrill!
Hast du gehört was ich gesagt habe.
Deine Stimme hört sich sexy an.
Jemand hat mir geflüstert.

 

Kinesthetische Menschen nehmen ihre Umwelt verstärkt durch ihr Körperemfpinden wahr. Sie reagieren viel mehr auf Körperberührungen und müssen vorher erst wissen, wie sich etwas anfühlt um Dinge im Gesrpäch zu realisieren und zu verstehen. Sie fassen gerne Dinge an um sich einen Eindruck zu verschaffen. Diese Art von Menschen haben meist eine eher tiefere Stimme. Sind in ihrem Wesen ruhiger, sprechen langsam und müssen die Wörter vorher „fühlen“ bevor sie sie aussprechen. Auch ändern sie kaum ihre Körperhaltung und nutzen wenig ihre Hände in Gesprächen. Viele kinästhetische Personen sind auch gustatorische Menschen. Sie lieben sprichwörtlich das Essen und zu essen und was damit zu tun hat. Damit einhergehend haben sie überwiegend aber auch nicht immer einen sehr ausgeprägten Geruchssinn (olfaktorisch orientiert), reagieren stark auf Gerüche und nehmen winzige Geruchsveränderungen wahr.

Die gefühlstbetonte Frau ist eine Person, die sehr körperlich ist und daher auch körperliche Aktivitäten nachgeht. Sie ist meist athletisch indem Sie Kampfsport macht oder andere Sportarten ausübt. Sie trainiert gerne im Fitnesscenter, ist eher action orientiert und tut lieber Dinge als über sie nachzudenken. Bequemlichkeit ist bei ihr auch ein gutes Stichwort. Sie achtet daher auch nicht unbedingt darauf was sie anzieht, hauptsache es fühlt sich bequem an. So bequem, dass sie auch gerne entspannt in der Badewanne liegt oder ölige Massagen genießt. Gefühlsbetonte Frauen brauchen wie bereits erwähnt viel Körperkontakt, daher tut man gut daran sie oft mit leichten Berührungen zu verwöhnen. Weil ihr körperliche und sinnliche Empfindungen viel bedeuten, kann es vorkommen, dass sie rasch nach Sex süchtig wird. Bekommt sie guten Sex will sie mehr davon. Sie ist viel mehr im Einklang mit all ihren Sinnen als andere Frauen.

Solchen Beschäftigungen geht die kinesthetische (körpergefühlsbetonte) Frau nach:

  • Sie geht gerne Essen und Trinken
  • Tanzen
  • Sex
  • Sport/Fitness
  • In Berufen anzufinden wie: Ärztin, Masseuse, Krankenschwester, Töpferin, Friseurin, Tierzüchterin oder -trainerin, Barfrau, Zahnärztin…

 

Beim Sprechen beutzen körperlichbetonte Frauen Phrasen wie:

Ich fühle mich nicht wohl/das fühlt sich gut an

Sie beschreibt Körpergefühle: Mir ist der schweiß runtergelaufen. Mir haben sich die Nackenhaare aufgestellt. Ich hab diese Chemie gespürt. Mein Partner ist ein sehr warmherziger Mensch, ich fühle mich beim ihm geborgen. Ich liebe es zu essen. Ich liebe das Gefühl seiner Lippen.

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